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Dünner-Lehmbrote-Verfahren

1923 errichtete der Pastor Gustav von Bodelschwingh in Dünne (Kreis Herford) sein eigenes Haus mit Wänden aus "Lehmbroten". Diese Lehmbautechnik hatte er in Ostafrika als Missionar kennengelernt. Bis 1949 wurde mehr als 300 Siedlungshäuser in dieser Bauweise fertiggestellt. Beim Dünner Verfahren wurde erst das Dach auf Rundholzstützen errichtet und gedeckt und dann darunter die Außen- und Innenwände aus Lehmbroten aufgeschichtet. Die von der Größe etwa eines Ziegelsteins wurden auf Tischen mit den Händen geformt und gleich feucht ohne verlegt.