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Die Strohbrücke - Architektur aus dem Kornfeld

Die Strohbrücke wird gebaut. | Foto: Hendrik Silbermann (ARTWORKs)

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W6/2017

Eine Brücke aus wird als temporäres Kunstobjekt entstehen. Im Rahmen des Workcamps wird eine drei Meter hohe Gewölbebrücke aus Strohballen auf dem Gelände von Schloss Bröllin errichtet.


Für die Errichtung des Brückengewölbes wird zunächst eine Schalung aus und Platten errichtet, auf denen die Strohballen im Versatz aufgelegt werden. Mit Weidenstecklingen und Schnüren werden die Strohballen miteinander verbunden. Als Wiederlager auf beiden Seiten dienen Kanthölzer, die im Boden verankert werden. Nachdem der Schluss-Strohballen - sozusagen als Schlussstein - eingesetzt ist, wird es spannend: wird die Strohbrücke unserer Begehung standhalten, wenn die Schalung zurückgebaut ist?


“Die Strohbrücke ist ein Experimentalbau, denn Bauten aus tragenden Strohballen sind in Deutschland (noch) nicht zugelassen. Das Experiment zeigt auf eindrucksvolle Weise, welche tragenden Kräfte der Baustoff Stroh aufnehmen kann“, hofft und erläutert Bauingenieur Burkard Rüger, der das Workcamp leitet.
Vom Gewölbe bis zur fertigen Strohbrücke – nur durch die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten gelingt die Errichtung der Brücke innerhalb einer Woche. Wer mitmachen möchte, kann sich hier noch anmelden.


Die öffentliche Begehung und Abschlussveranstaltung findet am 5. Juli um 11 Uhr statt.
Ort: Schloss Bröllin (Eingangswiese zur Gutsanlage), Bröllin 3, 17309 Fahrenwalde, Anfahrtbeschreibung unter www.broellin.de

Was kannst du mitnehmen aus diesem Wangeliner Workcamp?

  • Grundkenntnisse des Strohballenbaus
  • Kennenlernen und Ausprobieren von Berufsbildern und Arbeitsmöglichkeiten
  • die Teilnahme und die Praxiskontakte können helfen, ein passendes Praktikum, eine Ausbildung oder ein Studium zu finden
  • eine anregende und kostenfreie Woche
  • dich ausprobieren und herausfinden, was dir gefällt
  • Gemeinschaft erleben