" "Strohlehm (Faserlehm) ist Lehm, dem Stroh oder andere Faserstoffe wie Heidekraut, Häcksel, Scheben und dergleichen so reichlich zugesetzt sind, dass das Raumgewicht höchstens etwa 1700 KG / m³ beträgt." (DIN 18951) ( Mit pflanzlichen oder tierischen Fasern bewehrter Lehm. H.G.Sieber beschreibt, dass bei dessen Verarbeitung die äußere Wachs-Pektin-Schicht der Fasern durch Bakterien angelöst, die Tonkristalle an die Pektine und Zelluloseketten der äußeren Fibrillenschicht der Fasern angehängt, und so die Festigkeit des Gemisches erhöht wird. Die Bakterien sorgen dabei durch ihren Stoffwechsel für einen leichten Milchsäuregeruch. ) ist "Im Bauwesen ist der Lehm ein unentbehrliches Material und wird, in geschlämmten Zustand, gebrannt, zu Ziegelsteinen, an der Luft getrocknet zu Lehm- oder Luftsteinen, mit klein gehacktem Stroh oder Spreue, auch Haaren vermischt zu Lehmwänden, Lehmschindeln, auch an trockenen Orten im Innern der Gebäude zum Abputz der Decken und Wände, besonders aber zu allen Feueranlagen, als Heerden, Back- und anderen Oefen, Brandmauern usw. gebraucht ... Ebenso fertigt man Estriche auf Scheunentennen, Formen aus Eisenguss usw. aus Lehm ... in neuester Zeit ist der wohlfeile und dabei sehr solide Lehmbau, besonders als Pisé wieder in Anwendung gekommen; auch wird der Lehm in neuester Zeit als feuersicheres Deckmaterial für Dächer in Verbindung mit Steinkohlentheer gebraucht" (Baulexikon 1840). , dem Halme, Blätter oder Hülsen ohne Früchte von Getreide und Hülsenfrüchten. oder andere Faserstoffe wie Heidekraut, Häcksel, Scheben und dergleichen so reichlich zugesetzt sind, dass das Raumgewicht höchstens etwa 1700 KG / m³ beträgt." (DIN 18951)
"Strohlehm (Faserlehm) ist Lehm, dem Stroh oder andere Faserstoffe wie Heidekraut, Häcksel, Scheben und dergleichen so reichlich zugesetzt sind, dass das Raumgewicht höchstens etwa 1700 KG / m³ beträgt." (DIN 18951)
Mit pflanzlichen oder tierischen Fasern bewehrter Lehm. H.G.Sieber beschreibt, dass bei dessen Verarbeitung die äußere Wachs-Pektin-Schicht der Fasern durch Bakterien angelöst, die Tonkristalle an die Pektine und Zelluloseketten der äußeren Fibrillenschicht der Fasern angehängt, und so die Festigkeit des Gemisches erhöht wird. Die Bakterien sorgen dabei durch ihren Stoffwechsel für einen leichten Milchsäuregeruch.
"Im Bauwesen ist der Lehm ein unentbehrliches Material und wird, in geschlämmten Zustand, gebrannt, zu Ziegelsteinen, an der Luft getrocknet zu Lehm- oder Luftsteinen, mit klein gehacktem Stroh oder Spreue, auch Haaren vermischt zu Lehmwänden, Lehmschindeln, auch an trockenen Orten im Innern der Gebäude zum Abputz der Decken und Wände, besonders aber zu allen Feueranlagen, als Heerden, Back- und anderen Oefen, Brandmauern usw. gebraucht ... Ebenso fertigt man Estriche auf Scheunentennen, Formen aus Eisenguss usw. aus Lehm ... in neuester Zeit ist der wohlfeile und dabei sehr solide Lehmbau, besonders als Pisé wieder in Anwendung gekommen; auch wird der Lehm in neuester Zeit als feuersicheres Deckmaterial für Dächer in Verbindung mit Steinkohlentheer gebraucht" (Baulexikon 1840).
Halme, Blätter oder Hülsen ohne Früchte von Getreide und Hülsenfrüchten.